4K Gaming-PC Juli 2020

Längerfristig ist die 4K Auflösung die Zukunft. Dank vierfacher Pixelzahl (im Vergleich zu Full HD) ist diese Auflösung im Gamingbetrieb allerdings extrem fordernd für die Grafikkarte. Selbst Nvidias Topmodell für den Endkunden in Form der RTX2080 TI kommt trotz des extrem hohen Preises von über 1000€ bei vielen Titeln in maximalen Details ins Schwitzen. Aufgrund des miserablen Preis-Leistungs-Verhältnisses der TI-Karte setzen wir in unserem 4K Gaming-PC auf das kleinere Modell in Form der RTX2080 Super. Auch wenn die Karte immer noch ca. 700€ kostet, lässt sich damit ein wesentlich günstigerer Einstieg in die 4K-Welt realisieren.

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Komponenten

Prozessor

Beim 4K Gaming-PC setzen wir auf den Ryzen 7 3700X. Im Gegensatz zum Schwestermodell 3600 bietet diese CPU zwei weitere Kerne und kann somit mit insgesamt 8 Kernen (und 16 Threads) punkten. Die Kerne takten dabei in der Basis mit 3,6GHz und boosten bei Bedarf auf bis zu 4,4GHz. Auch wenn im Gamingbetrieb noch nicht viele Spiele die 8 Kerne ausreizen, bietet der 3700X eine gute Plattform für die Zukunft, um auch für zukünftige Games gerüstet zu sein. Wie auch bei den Ryzen 5 3600-Konfigurationen setzen wir auf den Freezer34 eSports Kühler, um die Temperatur und Lautstärke in einem angenehmen Rahmen zu halten.

Grafikkarte

KFA2 RTX2080 Super

Im 4K Gaming-PC setzen wir auf die RTX2080 Super. Die Karte bietet im Vergleich zur RTX2070 Super nochmals mehr Leistung, die allerdings mit Mehrkosten in Höhe von ca. 200€ erkauft wird. Die Karte ist also nur dann empfehlenswert, wenn die Mehrleistung auch wirklich benötigt wird. Ansonsten bietet die Karte gewohnte Nvidia Features wie RTXVoice, DLSS 2.0 und NVENC 6.0. Das KFA2 Custom-Design überzeugt durch den guten Kühler zu einem vernünftigen Preis und hält den Chip überraschend leise in niedrigen Temperatur-Regionen.

Arbeitsspeicher

G.Skill Trident-Z RGB

Auch wenn 16GB RAM aktuell noch gut ausreichend sind, verbauen wir beim 4K Gaming-PC direkt 32GB, um mehr Spielraum für die Zukunft zu haben. Aufgrund der attraktiven Preise setzen wir direkt auf RGB-beleuchtete Module von G.Skill, die für DDR4-3200 ausgelegt sind. Damit die vollen 1600MHz genutzt werden, muss wie immer das entsprechende XMP-Profil im BIOS geladen werden.

Benchmarks

Juli 2020 4K Gaming PC Benchmark

Wie man am Diagramm erkennen kann, bietet der PC in vielen Spielen zumindest flüssige Bildraten im 4K Bereich. Bei Spielen mit schnellen Bewegungen (v.a. Shooter) sind die erreichten Bildraten allerdings teilweise zu niedrig und können einen stockenden Eindruck erwecken. Hier empfiehlt es sich, die Auflösung oder bestimmte Details etwas zu reduzieren, um eine höhere Bildwiederholrate zu erzielen. Die Optik leidet darunter nur minimal.

4K Gaming-PC (Juli 2020)