Bei der Wahl des Betriebssystems wird in den meisten Anwendungsfällen Windows als einzige Option zur Verfügung stehen. Bei Microsoft direkt sind diese Lizenzen aber unverhältnismäßig teuer und verschiedene Angebote und Optionen machen den Markt extrem unübersichtlich. Deshalb möchten wir hier etwas Klarheit schaffen.

Grundsätzlich wird zwischen 2 Versionen (für Privatanwender) unterschieden. Für jede dieser 2 Versionen gibt es wiederum 3 Arten der Lizensierung.

Windows 10 HomeStandard Version für den Privatnutzer.
Windows 10 ProErweiterte Version für den erfahrenen Nutzer. Zusatzfunktionen wie der Remotezugriff, Laufwerksverschlüsselung, die Nutzung innerhalb einer AD-Domäne sowie die Hyper-V Virtualisierung

Lizenz-Versionen:

  • Retail-Version für den Handel, inkl. schicker Verpackung, USB Stick für die Installation und einer vollwertigen Lizenz
  • System-Builder Version, ursprünglich für die Installation von PCs von OEM-Partnern gedacht
  • Keys aus Volumenlizenzen, die laut einigen Gerichtsurteilen auch einzeln als “Gebrauchtsoftware” verkauft werden dürfen.

Gerade bei der Professional Edition lässt Microsoft sich die Lizenz gut bezahlen, hier liegt man schon deutlich im dreistelligen Euro-Bereich. Deshalb ist es für den Normalnutzer immer ratsam, sich den enormen Aufpreis zu sparen und zu den wesentlich günstigeren SB- bzw. Volumenkeys zu greifen.

VersionBeschreibungPreis
Windows 10 Home RetailTeure Microsoft Lizenz mit Verpackung, inkl. USB Stick zur Installation125,- bei Alternate*
Windows 10 Pro RetailTeure Microsoft Lizenz mit Verpackung und USB Stick zur Installation225,- bei Alternate*
Windows 10 Pro SBPreisgünstige SB Lizenz, die rechtlich 100% sicher die Nutzung von Windows gewährt.15,- bei Lizensio*
Windows 10 Pro KeySpottbilliger Key aus Volumenlizenzen. Funktioniert gut, Lieferung i.d.R. innerhalb
weniger Minuten per E-Mail
ca. 3-4€ bei eBay*

Erfahrungsgemäß funktionieren die eBay-Keys relativ gut. Die rechtliche Frage ist hierbei aber nach wie vor nicht 100% geklärt und sollte deshalb als Grauzone gesehen werden. Auch muss man sich die Frage stellen, ob man dieses Preisdumping auf Kosten von Microsoft unterstützen möchte.